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EUF-Bodenuntersuchung zu Top-Preisen!

by Stefanie Janitsch | Mai 29, 2020

Die Bodenuntersuchung mittels Elektro-Ultrafiltration (EUF) stellt ein wertvolles Hilfsmittel der Betriebsführung dar. Allein seit dem Jahr 2000 wurden in Österreich rund 200.000 Bodenproben nach EUF untersucht.

Gerade unter angespannten Marktverhältnissen und einem sinkenden Versorgungsgrad der Böden an Nährstoffen stellt eine Bodenuntersuchung ein wertvolles Hilfsmittel der Betriebsführung dar.

Die Ergebnisse aktiv umzusetzen heißt:
  • die Nährstoffreserven des Bodens nutzen,
  • die optimale Versorgung mit Nährstoffen - auch in ihrem Verhältnis zueinander - sicherstellen,
  • das Ertragspotenzial des Standorts langfristig entwickeln,
  • die Qualität der Produkte steigern und nicht zuletzt die Umwelt schonen.
Langjährige Vergleiche dokumentieren, dass landwirtschaftliche Betriebe, welche die Möglichkeiten der Bodenuntersuchung nutzen, diesen Ansprüchen auch gerecht werden.

Untersuchungen oft sehr unterschiedlich

Der Markt bietet mehrere Möglichkeiten an Bodenuntersuchungen. Alle basieren jedoch auf empirischen Methoden, d. h., die gewonnenen Daten müssen am Feldversuch geeicht sein, um zielführende Empfehlungen auszusprechen! Um die Nährstoffe in Relation zueinander erfassen zu können, gilt es, diese in möglichst einer Extraktion zu gewinnen. Zudem: Keine Bodenuntersuchung sollte ohne Erfassung der Menge an Stickstoff, welche der Boden einer Kultur zur Verfügung stellen kann, erfolgen!

In der Bodenuntersuchung nach dem Elektro-Ultrafiltrationsverfahren (EUF) werden einer Boden-Wassersuspension - unter Anlegen elektrischer Spannung - sowohl Nährstoffe als auch niedermolekulare Verbindungen entzogen. Letztere werden durch den Einsatz von Ultrafiltern abgeschieden.

Durch Variation von Spannung und Temperatur ergeben sich zwei Fraktionen: eine für unmittelbar pflanzenverfügbare Nährstoffe sowie eine für das Nachlieferungspotenzial. EUF erfasst Stickstoff, Phosphor, Kalium, Kalzium, Magnesium, Schwefel, Natrium und Bor.

Allein seit dem Jahr 2000 wurden in Österreich rund 200.000 Bodenproben nach EUF untersucht, was letztlich Empfehlungen für Kulturen auf in Summe 3.000.000 ha entspricht. EUF unterscheidet nach dem Gehalt an Reinstickstoff aus Nitrat bzw. jenem aus organischen Stickstoffverbindungen, welche während der folgenden Vegetationsperiode durch Mikroorganismen mineralisiert werden können. Erfasste Kohlenstoffverbindungen zeigen sowohl Zusammenhänge mit der Bodenmikrobiologie als auch mit der Strukturstabilität eines Bodens auf.

Humus - Informationsmöglichkeit nutzen

Humus ist ein wesentlicher Parameter der Bodenfruchtbarkeit: Günstige Gehalte an Humus gehen mit verbesserter Wasseraufnahme- und Wasserhaltefähigkeit, verstärktem Nährstoffbindungsvermögen sowie erhöhtem antiphytopathogenem Potenzial einher. Über die Effekte einer Spurenelementdüngung lässt sich trefflich diskutieren. Lediglich die Ergebnisse der Bodenuntersuchung auf den Gehalt an Mikronährstoffen können aufzeigen, ob eine betreffende Düngung sinnvoll wäre. Nur wenn dies gegeben ist, lohnen Mehrerträge den Düngeraufwand. Mikronährstoffdünger pauschal einzusetzen, empfiehlt sich in keinem Fall.

AGRANA bietet EUF-Bodenuntersuchungen für alle Landwirte zu Top-Preisen!

Analysekosten (exkl. MwSt.):
Grunduntersuchung (N, P, K, Ca, Mg, S, Na, B) 22,50 Euro/Probe
Humus 10,20 Euro/Probe
Spurenelemente (Fe, Mn, Cu, Zn) 21,50 Euro/Probe

Dokument einer nachhaltigen Produktion

Nur "gesunde" Böden erlauben langfristig hohe Erträge. Unter den Augen einer kritischen Öffentlichkeit sind Ergebnisse der EUF-Bodenuntersuchung deshalb auch Teil der Dokumentation einer sorgfältig geführten, nachhaltigen landwirtschaftlichen Produktion.

EUF akzeptiert Bodenproben zu allen Kulturen einschließlich Weinbau und bindet den Landwirt nicht an ein Kontraktverhältnis zu AGRANA.

Detaillierte Informationen zur EUF-Bodenuntersuchung von AGRANA und zur automatisierten Bodenprobenahme können in den jeweiligen Foldern hier unter ris.agrana.com nachgelesen werden.

Für weitere Fragen rund um die Bodenprobenahme oder sofern Sie EUF-Erhebungsbögen benötigen, können Sie gerne Ihren Gebietsbetreuer kontaktieren. 
Die Kontaktdaten Ihres AGRANA-Gebietsbetreuers finden Sie hier!